Für wen geeignet

Es muss nicht gleich der Lotussitz oder der Kopfstand sein.

Auch bei einfachen Übungen, schlichtem Vorwärtsbeugen im Sitze oder beim Kreisen und Bewegen einer einzelnen Zehe macht man schnell die Erfahrung, wo die eigenen Grenzen der Sehnen, Gelenke und Muskeln liegen.

Der Wechsel von Anspannung, Halten und Entspannung stärkt die Muskeln, beugt Verkürzungen vor, gibt mehr Körperbewusstsein und kräftigt den gesamten Bewegungsapparat.

Ob man jung, im mittleren Alter oder sogar wenn man krank oder schwach ist: Jeder kann mit der Praxis des Yoga beginnen – es muss nur die richtige, auf ihn zugestimmte sein!

Bei akut bestehenden Krankheiten sollte aber ein Rat von medizinischen Fachleuten eingeholt werden. Besonders bei Rückenproblemen, Herz-Kreislaufproblemen und psychischen Beschwerden ist es ratsam vorab einen Arzt aufzusuchen.

Ich selbst kann in der Stunde als Lehrer immer nur erfragen und darauf achten, dass die Übungen korrekt ausgeführt werden. Die eigenen Grenzen muss dann aber jeder für sich selbst herausfinden und erfühlen.

Yoga ist für jeden Menschen, der an sich arbeiten will, als Übungsweg geeignet. Es steigert unser Wohlbefinden, kann unser Leben bereichern und alte Gewohnheitsmuster in Bewegung bringen indem Selbstbewusstsein und Vitalität gestärkt werden.

Yoga zeigt den Weg etwas selbst für sich und seine Gesundheit tun zu können, wenn wir uns wirklich verändern wollen.

Wer Yoga übt muss nicht mehr warten, dass Hilfe nur von außen auf ihn zukommt, sondern er lernt die Aspekte des Lebens mit zu gestalten und seinen Lebensweg bewusster und achtsamer zu gehen.

Damit komme ich dann auch zu dem Begriff „Spiritualität“. Ich beziehe diesen Begriff auf die Achtsamkeit gegenüber uns selbst und den Lebewesen mit denen wir auf dieser Welt leben.